Anne Krischok (SPD): Deutlich höhere Wohnungsbauzahlen als unter Schwarz-Grünen Vorgängersenaten.
Olaf Scholz zentrales Wahlversprechen war: Wir bauen jedes Jahr 6000 Wohnungen. Die Opposition im Rathaus prognostizierte: Das schafft er nie! Irrtum: Nach Berechnungen des Statistikamts Nord wurden im vergangenen Jahr in Hamburg 6407 Wohnungen fertig gestellt. Das sind über 2500 mehr als zu CDU-Regierungszeiten. Anne Krischok, Altonas SPD-Stadtentwicklungsexpertin in der Hamburgischen Bürgerschaft ist über die Ergebnisse des Wohnungsbaubooms erfreut: „Es war, ist und bleibt eines der zentralen Versprechen des Senats, den lange vernachlässigten Wohnungsbau in Hamburg wieder anzukurbeln. Wir haben unser Verspechen vergangenes Jahr eingehalten und unser Ziel erreicht. Über 6400 Wohnungen wurden zuletzt im Jahre 2000 (!) geschafft; wahrlich ein guter Trend in der Hamburger Wohnungsbaupolitik.“ Die SPD-Politikerin verweist in diesem Zusammenhang auf die seit dem Regierungswechsel im Jahr 2011 geänderten Rahmenbedingungen: So wurden in den Bezirken nahezu 30.000 Wohnungsbaugenehmigungen erteilt. Unterstützt durch eine neue Flächenvergabe wurden in den ersten drei Jahren Fördermittel vom Bund für den Bau von über 6.000 Sozialwohnungen abgerufen. Zudem hat SAGA GWG – nachdem 2010 keine einzige neue Wohnung im Bau war – allein im letzten Jahr mit dem Bau von 1.000 neuen Wohnungen begonnen.“ Anne Krischok räumt ein, dass vor dem Hintergrund der enormen Nachfrage und des anhaltenden Zuzugs nach Hamburg die Lage auf dem Wohnungsmarkt vorerst weiter angespannt bleiben werde: „Daher ist es wichtig, den Wohnungsneubau langfristig auf hohem Niveau fortzuführen und gleichzeitig mit einer sozial verantwortlichen Mieterschutzpolitik zu flankieren. Beispiele hierfür waren beziehungsweise die Deckelung von Erhöhungen bei Bestandsmietverträgen auf maximal 15 Prozent innerhalb von drei Jahren, die Verschärfung des Wohnraumschutzgesetzes, der Erlass neuer sozialer Erhaltungsverordnungen sowie die jetzt vom Bund erarbeitete Mietpreisbremse. Auch in den kommenden Jahren bleibt hier genügend zu tun.“
 
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