Anne Krischok (SPD): Landstromanlage am Altonaer Kreuzfahrtterminal geht 2015 an den Start – beide reduzieren Schiffsabgase und verbessern Hamburger Luft. Hamburg ist auf gutem Weg zu einem grünen Hafen.
„Hummel“ wurde getauft am 18.10.2014 in einem Festakt feierlich getauft. Hamburg hat hetzt das erste weltweit schwimmende Flüssiggaskraftwerk, das zukünftig Kreuzfahrtschiffe mit externem Strom versorgen kann. Entwickelt wurde es von der Firma Becker Marine Systems gemeinsam mit AIDA Cruises.
Anne Krischok, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete war als Vorsitzende des Umweltausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft bei der Einweihung dabei und erläutert: „Es handelt sich um ein schwimmendes Kraftwerk, das mit Flüssiggas betrieben wird. Dieses dockt ab kommendem Jahr an die Kreuzfahrtschiffe in der HafenCity an und sichert deren Strombedarf. Damit müssen diese nicht mehr mit ihren Motoren selber betreiben. Stickoxide, Schwefeldioxid, Feinstaub und Ruß schaden der menschlichen Gesundheit. Die Hamburger Luft wird durch die Powerbargen verbessert.“
Klein, aber oho ist diese Barge: Sie kann 7,5 Megawatt Leistung erzeugen – Energie für 22.000 Haushalte. Die Emission von Stickoxiden reduziert sich um 80, die von Kohlendioxid um 30 Prozent. „Im kommenden Jahr wird am Altonaer Kreuzfahrtterminal eine stationäre Landstromanlage in Betrieb genommen. Der Hamburger Hafen wird zum Trendsetter – pünktlich zur Welthafenkonferenz im kommenden Jahr, die in Hamburg stattfindet“, freut sich die SPD-Umweltpolitikerin Krischok.

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