Anne Krischok, Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens Hamburg e.V.: „Gehen Sie im Loki-Schmidt-Garten auf eine magische Reise durch blühende Azaleen.“

Seit Ostern gehen Kinder mit ihren Eltern und Großeltern in die Kinos und sehen sich die Verfilmung von Michael Endes Kinderbuchklassiker „Jim Knopf“ an. Ein zentraler Punkt der Geschichte ist das magisch anmutende Land Mandala, mit seinen exotischen Tieren und Pflanzen. „Auch bei uns in Hamburg lassen sich solche magischen Orte finden“, sagt die Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens, Anne Krischok. „Ich denke zum Beispiel an den Hamburgs Botanischen Garten am S-Bahnhof Klein-Flottbek. Die blühenden Azaleen verwandeln den Japangarten in ein leuchtendes Farbenmeer, wie es auch aus dem Filmset entsprungen sein könnte.“

Ausgangspunkt des 1979 von dem bekannten japanischen Gartenarchitekten Yoshikuni Araki gestaltet Japangarten ist ein mit Kiefern, Ahornen und Zierkirschen bepflanzter Hügel. Der südliche Hang wurde wie ein ehemaliger Flusslauf gestaltet, in dem einst gewaltige Wassermassen hinabgestürzt sind. Dieser im japanischen „Karesansui“ genannte Flusslauf mündete nach wechselvollem Wege schließlich in das Meer, dass durch zwei Teiche symbolisiert wird. Eingerahmt wird dieser Flusslauf von Azaleen in verschiedenen Blütenfarben, die jetzt in voller Pracht erblühen. Die meisten dieser Azaleen-Züchtungen stammen von der Art Rhododendron simsii ab, die ursprünglich aus China stammt.

Michael Ende hatte sein geheimnisvolles Land Mandala in der ersten Ausgabe von Jim Knopf noch China genannt, bis sich die Volksrepublik offiziell darüber beschwerte. „So können sich die Besucherinnen und Besucher des Botanischen Gartens zwischen den Azaleenblüten gut vorstellen, was Michael Ende vor Augen hatte, als er seinen jungen Helden auf seine Abenteuerreise geschickt hat“, sagt Anne Krischok.

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