Immer wieder kommt es bei der Unterführung beim S-Bahnhof Elbgaustraße zu Unfällen und Staus: Wie eine jüngste Anfrage der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und Martina Koeppen ergab, kommt es hier mindestens einmal im Monat zu einem Verkehrsunfall, der durch einen LKW verursacht wird. Nicht immer, aber oft werden dabei die Brückenhalterungen gerammt – was bei den Anwohnern zu Recht Besorgnis auslöst, ob hier langfristig die Statik der Brücke gefährdet ist.

„Nein“ ist nun die offizielle Senatsantwort, da einerseits genügend Schilder die LKW-Fahrer über die maximale Durchfahrtshöhe informieren sowie andererseits nach jedem Unfall ein Brückensachverständiger der Deutschen Bahn die Statik prüft; zudem gäbe es die vorgeschriebenen regelmäßigen Bauwerksprüfungen“.

„Mag sein“ meint Anne Krischok. „Allerdings muss dann auch sichergestellt sein, dass die Hamburger S-Bahn auch genügend Geld für Instandsetzung bereit gehalten wird und hier nicht gespart wird“. Martina Koeppen erinnert an Beispiele aus anderen Städten: „In Berlin hat die dortige Bahn Wartungs- und Instandsetzungsintervalle gespreizt, um für den seinerzeitig angedachten Börsengang der Bahn die gewünschten Mittel an die Deutsche Bahn abführen zu können“.

Beide SPD-Bürgerschaftsabgeordnete sind Mitglied im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft und bitten die Bevölkerung den Zustand der Brücke im Auge zu behalten: „Die Elbgaustraße wird nicht nur von den Menschen aus Lurup und Eidelstedt benutzt, sondern wird auch vom überörtlichen Pendlerverkehr stark genutzt. Wir brauchen daher weiter eine sichere Durchfahrt und eine stabile Brücke“.

Hier finden Sie die Pressemitteilung im PFD-Format.