Heute befasst sich die Bürgerschaft mit den Plänen zur Umsetzung der Agenda 2030 für Hamburg. 2015 hatten sich die Vereinten Nationen mit der Agenda 2030 erstmalig auf insgesamt 17 Entwicklungsziele (Sustainable Developement Goals, kurz SDG) verständigt, die für alle in gleicher Weise gelten. Dazu die SPD-Abgeordnete Anne Krischok, Mitglied im Umweltausschuss der Bürgerschaft: „Die jüngsten Bilder von den Überschwemmungen in Indien oder den Stürmen in der Karibik und den USA führen uns einmal mehr vor Augen, welche Dramatik gerade die Klimaveränderung mit sich bringen kann. Daher ist Nachhaltigkeit und hier insbesondere der Umwelt- und Klimaschutz sowie die Energiewende von größter Wichtigkeit. Der aktuelle Senatsbericht macht deutlich, dass die Entwicklung unserer Stadt im Sinne der Nachhaltigkeit schon jetzt auf gutem Weg ist. Neben dem Ausbau der Elektromobilität oder der Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in den Lehrplänen wird dies zum Beispiel auch im Zugang zu erschwinglichem Wohnraum deutlich, der auch zur Nachhaltigkeit im Verständnis der UNO-Agenda gehört. Hamburg baut von allen bundesdeutschen Großstädten die meisten Sozialwohnungen. Es wird neuer Wohnraum geschaffen, ohne dass der grüne Charakter der Stadt dabei aufgegeben wird. Ich glaube, da kann Hamburg für manche Stadt weltweit als Vorbild herhalten.“

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