Anne Krischok (SPD): Die Bürger sind Kenner und Betroffene für ihre Umgebung und sollen künftig frühzeitig mitreden können!

Die Hamburgische Bürgerschaft hat auf Antrag der Sozialdemokraten beschlossen, künftig „Stadtwerkstätten“ einzurichten. Die Altonaer SPD-Stadtentwicklungsexpertin Anne Krischok erläutert, worum es dabei geht: „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger früher, umfassender und ernsthafter in Stadtentwicklungsprozesse einbeziehen. Altona hat mit seinem „Masterplan auf Bezirksebene viel gemacht: Das ist hamburgweit leider eher die Ausnahme“.

Diese Stadtwerkstätten werden ein neues Angebot für dialogorientierte Stadtentwicklung werden. „Die Instrumente, Methoden und Verfahren der Bürgerbeteiligung wollen wir im Einzelnen mit den Menschen in Veranstaltungen vor Ort erproben“, erläutert sie weiter.

Noch steht das neue Veranstaltungsformat nicht im Detail fest, wohl aber seine Bausteine:

  • In diesen Diskussionsveranstaltungen und Workshops werden die Bürgerinnen und Bürger mit Experten und Stadtplanern über ihre Vorstellungen von Stadt diskutieren.
  • In wechselnden Ausstellungen soll den interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stand der Hamburger Stadtplanung zu verschiedenen Themen und Projekten an allen Bezirken präsentiert werden.
  • Alle Projekte und Planungsvorhaben von gesamtstädtischer Bedeutung und herausragende bezirkliche Projekte und Planungsvorhaben sollen in einer möglichst frühen Phase vorgestellt werden, um mit Beteiligten und Betroffenen, Abgeordneten, Fachleuten und Interessierten – außerhalb und möglichst vor dem Beginn förmlicher Planverfahren – zu eröffnen.

Der Hamburger Senat wird bis Ende des Jahres ein entsprechendes Format entwickeln, anhand derer dann entsprechende Veranstaltungen beginnen sollen. Das ist eine spannenende und wichtige Sache; denn in den kommenden Jahren werden viele Neubauvorhaben die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern herausfordern.

Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.