Knapp 280 Millionen Euro investiert und verplant der Senat in dieser Wahlperiode für den Erhalt und die Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur in den Stadtteilen Lurup, Osdorf, Iserbrook, Blankenese, Nienstedten, Rissen und Sülldorf. Marode Straßen und Gebäude – der über Jahrzehnte aufgelaufene Sanierungsstau in der öffentlichen Infrastruktur ist überall auch im Hamburger Westen sichtbar. Deshalb ist der SPD-Senat 2011 mit dem Ziel angetreten, durch eine breit angelegte Sanierungsstrategie die öffentliche Infrastruktur wieder in Ordnung zu bringen. Und die bisherige Bilanz ist auch für Hamburgs Westen beachtlich: Dies belegt jetzt eine Große Anfrage der SPD-Bürgerschaftsfraktion:
Die beiden SPD-Wahlkreisabgeordneten für den Hamburger Westen Anne Krischok und Frank Schmitt sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen für den Hamburger Westen: „Dieser Senat sorgt dafür, dass an vielen Ecken in der Stadt unsere Infrastruktur Schritt für Schritt in Ordnung gebracht und zukunftsfähig gemacht wird und investiert nicht in zweifelhafte Leuchtturmprojekte. Bei vielen Projekten konnten wir dabei auch Einfluss nehmen, damit unsere Stadtteile besonders berücksichtigt werden. Es zeigt sich, dass von einem Ausbluten der Infrastruktur in den Stadtteilen absolut keine Rede sein kann – das Gegenteil ist der Fall. Vieles wird auf Vordermann gebracht. Angesichts des Sanierungsstaus, den uns die Vorgängersenate hinterlassen haben, wird das aber noch einige Jahre dauern. Packen wir es an!“
Den Schwerpunkt bilden Investitionen von Schulbau Hamburg in die Schulen mit insgesamt mehr als 218 Millionen Euro. Die größten Einzelinvestitionen stellen dabei der Neubau der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule und die Erweiterung der Stadtteilschule Lurup mit jeweils mehr als 34 Millionen Euro dar. An vielen weiteren Schulen im Hamburger Westen finden Erweiterungen, Sanierungen, Zu- und Ersatzbauten statt. So wurde die Turnhalle an der Schule Iserbrook für 2 Millionen Euro saniert, während im kommenden Jahr für die Ausbauten an der Stadtteilschule Blankenese über 10 Millionen und der Stadtteilschule Rissen gar 15 Millionen Euro in den Schulbau investiert werden!
Investitionen im Bereich Kita-Ausbau, Sportflächensanierung, Hochschulaußenstellen runden den Bereich Bildung, Bewegung und Betreuung ab. Auch zahlreiche Investitionen in die soziale Infrastruktur, bei städtischen Zuwendungsempfängern wie zum Beispiel dem Asklepius Westklinikum in Rissen, sind zu nennen. Daneben fallen insbesondere die Straßensanierungen ins Gewicht – bei denen hamburgweit ein Zielwert von 400 km sanierter Fahrbahn in dieser Wahlperiode erreicht werden soll. In Hamburgs Westen werden über 18 Millionen Euro für die Erhaltung von Straßen, Wegen und Plätzen investiert. Hinzu kommen noch einmal mehr als 1,7 Millionen Euro für die Sanierung und Neuherstellung von Grünflächen und Parks: Der Altonaer Volkspark bekommt darüber hinaus 1,5 Millionen Euro aus Sanierungsmitteln zur Verfügung gestellt. Zahlen sind manchmal trocken – aber es wurde in viele gute Projekte endlich Geld investiert: So wurden für die Erweiterung und Modernisierung des Feuerwehrhauses Rissen über 1,2 Millionen Euro ausgegeben;
fast 2 Millionen Euro werden in Gewässer im Hamburger Westen investiert – beispielsweise für die Herstellung der Durchgängigkeit von Wedeler Au und Düpenau. Und im Herbst werden 300.000 Euro für die Durchgängigkeit des Jenischparks bereitgestellt.