Frank Schmitt, Anne Krischok und Kazim Abaci (SPD): Gemeinsames Engagement trägt Früchte
Seit über zehn Jahren steht die Altonaer Mütterinitiative für gelungene Integrationsprojekte im Stadtteil Lurup. Regelmäßig lädt ihre Leiterin, die Luruperin Tevide Er, Frauen aus aller Welt zum gemeinsamen internationalen Frühstück ein, veranstaltet Musik- und Tanzprojekte und richtet interkulturelle Feste aus.
Am vergangenen Sonntag hatte die Altonaer Mütterinitiative die drei SPD-Politiker, Frank Schmitt, Anne Krischok und Kazim Abaci, zum nachmittäglichen Kaffee und Plausch eingeladen. Die Initiative wollte sich für das Engagement der drei Bürgerschaftsabgeordneten bedanken, mit deren Unterstützung die Altonaer Mütterinitiative letztes Jahr 1.360 Euro aus Troncmitteln erhielt. Mit diesen Geldern wurden ein Notebook, ein Beamer mitsamt Leinwand, sowie eine Stellwand und ein Faltpavilion finanziert.
Das Lob konnten die drei SPDler ungeteilt zurückgeben. Sie gratulierten Tevide Er zum Verdienstorden, den sie im Sommer von Bundespräsident Joachim Gauck für ihr Engagement für Integration verliehen bekommen hatte. Kazim Abaci, der integrationspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, betonte: „Initiativen wie die von Tevide Er sind ein zentraler Baustein, damit die Integration in unserer Hansestadt gelingen kann.“ „Auf unser Vorzeigeprojekt im Hamburger Westen sind wir sehr stolz.“ pflichtet ihm Anne Krischok, Wahlkreisabgeordneter für den Wahlkreis Vier, zu dem auch Lurup gehört, bei.
Mit etwa 75 Gästen diskutierten die Politiker über aktuelle integrationspolitische Herausforderungen. Bei der Frage um die aktuelle finanzielle Lage sah Frank Schmitt positive Signale: „Auf Initiative der SPD stocken wir den Quartiersfonds in den kommenden Jahren nochmal auf. Davon können auch Integrationsprojekte aus den Stadtteilen, die Verständigung und kulturelle Vielfalt fördern, profitieren.“ In Lurup entsteht außerdem an der Stadtteilschule Lurup eine Community School, die Raum für neue soziale und kulturelle Angebote im Stadtteil bietet. Nach diesem inhaltlichen Austausch klang der Nachmittag in geselliger Runde bei einem leckeren Buffet aus.
Hintergrundinformationen: Die Troncmittel stammen aus dem sogenannten Tronc, der Trinkgeldkasse in den Spielbanken. Vier Prozent der Steuereinnahmen aus dem Tronc werden in Hamburg zur Förderung gemeinnütziger Zwecke auf Vorschlag der Mehrheitsfraktion vergeben. Eingesetzt können diese Gelder nur für investive Maßnahmen (also nicht zur Deckung von Personalkosten) für gemeinwohlorientierte Aufgaben – beispielsweise von gemeinnützigen Trägern wie Umwelt- und Naturschutzverbände, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Sozialverbände, aber auch Schulen oder Jugendfeuerwehren.