Der SPD-Fraktionsvorsitzende bereiste mit den Bürgerschaftsabgeordneten Frank Schmitt und Anne Krischok den Wahlkreis

„Endlich macht der Begriff „Sommer-Tour“ auch wirklich Sinn“, sagte Andreas Dressel zur Begrüßung im Kl!ck-Kindermuseum am Osdorfer Born am vergangenen Mittwoch. „Ich habe in den letzten Tagen schon diverse Wahlkreise besucht, aber meistens bei schlechtem Wetter.“ Im Hamburger Westen aber schien die Sonne, als wolle sie sage: Hier sind Sie richtig!

So konnte Dressel das familienpolitische Frühstück zusammen mit den SPDWahlkreisabgeordneten Frank Schmitt und Anne Krischok auf der Terrasse vor dem Kindermuseum veranstalten. Die Absenkung der Kita-Gebühren zum 1. August war ein Topthema, „die erste Umsetzung unserer wichtigsten Wahlaussagen!“, wie Dressel betonte. Hier brachten die Gäste auch die mangelhafte Verkehrsanbindung des Osdorfer Born zur Sprache. Da die Idee einer Schienenanbindung derzeit nicht finanzierbar sei, nehme er den Wunsch der Osdorfer nach einem Expressbus direkt in die Hamburger City als „höchste Priorität“ mit in seine Fraktion. Angesprochen auf die drohende Schließung der Postbank erklärte Frank Schmitt: „Wir sind auf verschiedenen Ebenen im Gespräch und haben die Hoffnung, eine Lösung für die Menschen am Born zu finden.“

Im Anschluss besuchten die drei SPD-Politiker die Pförtnerloge Achtern Born 86/88 und konnten dort einige Pförtner begrüßen sowie Rainer Andresen, den Geschäftsführer von CHANCE, der Betreiber der betreuten Hochhauseingänge. Erst vor wenigen Wochen konnte der SPD-geführte Senat der Hansestadt verkünden, dass die Pförtnerlogen weiterhin betrieben werden, ja teilweise sogar wieder eröffnet werden. Dressel: „Der Nutzen der Logen für das Quartier und seine Menschen steht völlig außer Frage.“

Gerne hätte der SPD-Fraktionsvorsitzende auch im folgenden Gespräch beim Stadtteilkulturzentrum Böv 38 in Lurup eine Fortführung der Finanzierung zugesagt. Doch soweit konnte er nicht gehen. Immerhin sei ihm durch den Besuch der Einrichtung bewusst geworden, wie unverzichtbar das Böv 38 für den Stadtteil und seine Bewohner sei. „Was wir bei den Logen hinbekommen haben, das sollte auch bei Häusern wie dem Böv 38 klappen“, sagte er. Eine Aussage, die sicherlich Margret Roddis und Sabine Tengeler vom Böv 38 Mut gemacht hat, ebenso wie Alexander Hund, Mitglied der Geschäftsführung des Luruper Forums und der SPD-Bezirksfraktion Altona.

Am Nachmittag hatte Dr. Andreas Dressel zum Senioren-Kaffee im ASB-Haus Rissen eingeladen. Auch hier war der Saal gut gefüllt, als Dressel hanseatisch bescheiden sagte: „Ich will nicht viel reden, ich will hören, was Sie zu sagen haben.“ Themen waren unter anderen die mangelnde Busanbindung einer Wohnanlage in der auch viele ältere Mitbürger leben sowie die Barrierefreiheit generell. Hier stellte Dressel klar, dass die Inklusion im Sinne der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung selbstverständlich ein großes Thema sei, das die Bürgerschaft bei jedem Anliegen berücksichtige. Dem stimmte für die Bezirksebene Antje Mohr, seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion-Altona, sowie Henrik Strate, Rissener Verkehrsexperte der SPD-Bezirksfraktion, zu.

Zum krönenden Abschluss der Sommertour durch den Hamburger Westen hatte die Delegation zu einem Info-Spaziergang durch die Sülldorfer Feldmark geladen. Günter Entlinger, Experte vom NABU, erläuterte diverse Maßnahmen zur Renaturierung der Gewässer in diesem einzigartigen Naturschutzgebiet. Heinz Behrmann, Landwirt aus Sülldorf und Präsident des Hamburger Bauernverbandes, ergänzte seine Auffassung. Einig waren sich alle Beteiligten, dass es mit der SPD keine Bebauung der Feldmarken geben werde, auch nicht ein Gewerbegebiet. Krischok, die auch Vorsitzende des Umweltausschusses der Bürgerschaft ist; „Diese Landschaftsschutzgebiete sind und bleiben wichtige Naherholungsgebiete für die Menschen im Hamburger Westen.“ Dem stimmten auch Martina Friedrich, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Bezirksfraktion, und Wolfgang Kaeser, naturschutzpolitischer Sprecher, zu. Abschließend bedankte sich Andreas Dressel für den informativen Tag im Hamburger Westen und betonte, dass er viele hilfreiche Hinweise mitnehme in seinen politischen Alltag, der nach der Sommerpause wieder auf ihn warte.

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