Zur Bewältigung der Straßenschäden nach dem vergangenen harten Winter ist ein Sofortprogramm von 15 Millionen Euro aufgelegt worden. Klingt viel – auf den ersten Blick. Allerdings erhält der Bezirk Altona für die Unterhaltung der Straßen gerade einmal einen Anteil von 2,4% – nämlich 360.000 Euro – abbekommt. Dies enttäuscht die SPD-Wahlkreisabgeordnete Anne Krischok: „Bei allem Verständnis für die Sanierung der Hauptausfallstraßen – für welche die Innenbehörde verantwortlich ist: Es ist ein Unding, dass die Bezirke gehindert werden, die vielen Schlaglöcher umgehend zu sanieren, sondern diese Arbeiten auf die kommenden Jahre verteilen müssen“.

Nachdem die SPD in der Bürgerschaft bzgl. der Aufteilung und Verwendung der Mittel erfragt hatte, teilte der Senat mit, dass von den 15 Millionen Euro 3 Millionen für die sieben Hamburger Bezirke vorgesehen sind. 7 Millionen soll für die Sanierung der Hauptstraßen verwandt werden – und für 5 Millionen ist die Verwendung noch nicht geklärt.
Folgende Straßen sollen in Altona von den besagten 360.000 Euro repariert werden; Bernadottestraße (Griegstraße bis Am Rathenaupark), Bleickenallee (Tönsfeldtstraße bis Hohenzollernring), Bornheide (Drei Abschnitte), Elbchaussee, Iserbrooker Weg, Reinheimer Weg, Harkortstraße, Jessenstraße und der Elbchaussee sowie der Klein Flottbeker Weg.
Die SPD-Verkehrspolitikerin plädiert dafür, dass von den „freien“ 5 Millionen Euro ein maßgeblicher Anteil den Bezirken zugewiesen wird. „Schließlich werden diese schon jetzt bei den Schwarz-Grünen Sparplänen so weit in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt, dass dringend notwendige Investitionen in den Erhalt unserer Straßen kaum noch getätigt werden können. Das kann Hamburg sich einfach nicht leisten“ führt Anne Krischok aus.

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