Anne Krischok und Frank Schmitt (SPD): Neue Schulkantinen, Sanierung von Sporthallen, mehr Unterrichtsräume – 22 Schulen zwischen Blankenese und Lurup werden profitieren

Hamburgs Schulen werden in den kommenden Jahren eine milliardenschwere Sanierungsoffensive erleben: Über 170 neue Schulkantinen, 150 neue Sportplätze, viele Erweiterungsbauten und viele dringende Sanierungsarbeiten werden in den kommenden Jahren in Angriff genommen. Dafür will Schulsenator Ties Rabe bis 2019 zwei Milliarden Euro investieren. So sieht es der neue „Rahmenplan Schulbau“ vor, der jetzt vorgestellt wurde. Profitieren werden davon auch 22 Schulen in Blankenese, Iserbrook, Lurup, Nienstedten, Osdorf, Rissen und Sülldorf. Allein für die Entwicklung der Stadtteilschule und des Gymnasiums in Rissen werden 11,3 Millionen eingeplant. „Die Einrichtung einer Schulküche mit Kantine, die Sanierung der Fachräume und 18 zusätzliche Unterrichtsräume bedeuten einen Schub für diesen Standort. Die überfüllte Stadtteilschule Blankenese erhält weitere Schulräume und eine Schulkantine“, freut sich Anne Krischok, die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete aus dem Hamburger Westen. „Darüber hinaus erhalten die Schule Lehmkuhlenweg, das Marion-Dönhoff-Gymnasium und die Schule Iserbrook in den kommenden Jahren Sanierungs- und Ausbaumittel“, ergänzt die Stadtentwicklungspolitikerin. Auch in Lurup und Osdorf kommt viel Geld an: So wird in Lurup die Stadtteilschule an der Luruper Hauptstraße eine neue Schulküche mit einer eigenen Schulkantine und 34 zusätzliche Unterrichtsräume bekommen. „In die Stadtteilschule Lurup investiert der Senat 28 Millionen Euro. Das ist gut investiertes Geld, denn der Stadtteil bekommt dafür wieder eine zentrale Schule im Herzen von Lurup“, sagt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Frank Schmitt. „Auch die seit Langem beklagte Raumsituation an der Schule Goosacker in Osdorf wird behoben werden. Für knapp 16 Millionen Euro sollen 35 weitere Unterrichtsräume gebaut werden und die Schule wird umfangreich saniert. Zudem werden die Schulen Barlsheide, Kroonhorst und Langbargheide sowie die Geschwister-Scholl-Schule bedacht.“ Mit dem Rahmenplan Schulbau hat Schulsenator Rabe erste verlässliche Daten, Kosten und Standorte vorgelegt. Für jeden Schulstandort wird Schulbau Hamburg nun in enger Abstimmung mit den Schulen die Maßnahmen planen und in den kommenden Jahren umsetzen. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass einzelne der Bauvorhaben anders umgesetzt werden als in diesem frühen Planungsstadium angedacht.

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