Wie geht es mit der Stadtteilentwicklung in Lurup und Osdorf weiter und welche Schwerpunkte sollen noch gefördert werden?

Eine Anfrage der SPD-Wahlkreisabgeordneten Anne Krischok ergab, dass die im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) vorgesehene Überleitungsevaluation seit Oktober 2009 in 24 Gebieten durchgeführt wurde – darunter auch für die Verstetigungsgebiete Lurup und Osdorfer Born, das Themengebiet „Am Botterbarg“ in Iserbrook sowie die Sanierungsgebiete Altona-Altstadt und Große Bergstraße.

Die Senatsantwort besagt weiter, dass aufgrund der Ergebnisse eine „Senatskommission für integrierte Stadtteilentwicklung“ Empfehlungen zur „Neuausrichtung der Gebietsentwicklungsprozesse“ erarbeitet. Eine entsprechende Entscheidungsvorlage wird gegenwärtig von der Stadtentwicklungsbehörde vorbereitet; die Befassung der Senatskommission ist für Ende Oktober 2010 vorgesehen. Im Anschluss daran ist eine Veröffentlichung der Ergebnisse geplant. Die Bezirke können dann eigenverantwortlich entscheiden, wann und wie diese Ergebnisse beispielsweise im Luruper Forum oder in der Borner Runde vorgestellt und erörtert werden.

Die SPD-Politikerin Anne Krischok bedauert, dass dieses Vorgehen keine reale Mitsprachemöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger beinhaltete, sondern dass sie nun nur im Nachhinein vom Ergebnis informiert werden. Zudem ist nicht klar, welche Empfehlungen im Einzelnen nun für Lurup und den Osdorfer Born anstehen: Eine Befassung der Bürgerschaft ist zumindest nicht vorgesehen.

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