Anne Krischok (SPD): „Trotz gegenteiliger Befürchtungen steht Präsenz in Rissen nicht in Frage. Das ist gut und notwendig.“
Die Außenstelle im Stadtteil Rissen wird von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen und häufig frequentiert. Auch innerhalb der Polizei wird die Notwendigkeit und das Fortbestehen nicht angezweifelt. Das hatte Hamburgs Innensenator Michael Neumann vor einem Jahr in Rissen versprochen, und dazu steht er weiter.
Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok kommentiert die Lage: „Das Gebäude ist marode und die dringenden Renovierungsarbeiten sind für die Polizisten vor Ort ein Ärgerns. Dem muss und wird mit dem Neubau und der geplanten Unterbringung der Außenstelle hoffentlich schnell abgeholfen.“
Die Suche nach einem kurzfristig verfügbaren Objekt ist allerdings nicht einfach und noch nicht abgeschlossen. Für die Übergangszeit des Gebäudeneubaus – und nur für diese – sucht die Polizei eine alternative ortsnahe Unterkunft.
„Ich wünsche den Polizisten und den Bürgerinnen und Bürgern in Rissen, dass bald Klarheit herrscht, wo die Polizei während der Umbauarbeiten und wann diese nach dem Neubau wieder in der Rissener Dorfstraße 40 ansässig sein wird“, sagt die SPD-Politikerin, die selber in Rissen wohnt.
Hintergrund ist nach Angaben von Anne Krischok, dass die Finanzbehörde das Areal, wo sich neben der ASB-Sozialstation auch die Rissener Polizeiaußenstelle mit drei Beamten befindet, verkaufen will, damit dort Seniorenwohnungen gebaut werden. Die Fertigstellung eines Neubaus wird frühestens 2016 erwartet. Die Polizeiaußenstelle soll darin integriert werden. Für die Dauer der Bauarbeiten muss eine temporäre Übergangsstation in Rissen gefunden werden.
„Fakt ist, dass sich an der Absicht, eine Außenstelle in Rissen vorzuhalten, nichts geändert hat“, sagt Krischok abschließend.
 
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