Im Sommer 2011 beginnen die Renovierungsarbeiten am Parkhaus Elbgaustraße: Da in diesem Zeitraum auch die Rampen nacheinander komplett saniert werden, werden in diesem Zeitraum bis zu 100 Parkplätze weniger zur Verfügung stehen. Dies ist der Kern der Senatsantwort auf eine entsprechenden parlamentarischen Anfrage der SPDBürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und Martina Koeppen, welche beklagen, dass dieses Projekt des Hamburger Konjunkturprogramms bis heute noch nicht vorangekommen ist.

Der Senat begründet die Verzögerung damit, dass erst bei den „vertiefenden Planungen“ das Ausmaß der tatsächlichen Schäden festgestellt wurde: „Betonabplatzungen, hohllagige Betonflächen, korrodierte Bewehrungen, geringe Betonüberdeckungen, fortgeschrittene Karbonatisierung und hohe bis sehr hohe Chlorid-Werte im Beton“ werden nun genannt, so dass die zunächst geplante optische Sanierung so nicht mehr reicht. Die Arbeiten werden an beiden Rampen nacheinander durchgeführt, da ansonsten das Parkhaus komplett gesperrt werden müsste: Angesichts der guten Belegung keine Alternative!

Beide SPD-Politikerinnen, die Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft sind, machen deutlich, welche Probleme hiermit verbunden sind: „Trotz der zusätzlichen Reparaturarbeiten sollen die Arbeiten mit der ursprünglich geplanten Summe finanziert werden. Das kann man sich kaum vorstellen, wenn da nicht von vornherein Pfusch stillschweigend hingenommen wird“ kritisiert Anne Krischok.

Ihre Fraktionskollegin und verkehrspolitische Sprecherin Martina Koeppen verlangt Alternativen für die vorübergehend wegfallenden 100 Parkplätze: „Wenn nichts getan wird, werden die umliegenden Straßen verstopft – zu Lasten und zum Ärger der Anwohner. Wenn Hamburg als Umwelthauptstadt Bus und Bahn fördern will, muss es den Pendlern vor Ort Ausweichmöglichkeiten anbieten: Ansonsten gibt’s hier ein Chaos“.

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