Anne Krischok (SPD) fragt nach, ob DESY noch was für den Lärmschutz tut!

Die Tunnelarbeiten für das XFEL-Projekt stehen unter keinem guten Stern: Nachdem im vergangenen und diesem Jahr nach Tunnelarbeiten Erdsenken entstanden, verärgert nun eine polternde Tunnelbahn die Anwohnerinnen und Anwohner zwischen Schenefeld und Bahrenfeld.
Zuglärm? Ja! „Durch den Tunnel fährt mehrfach in einer Stunde ein Zug, der Bauelemente und Bauschutt transportiert – und dies rund um die Uhr“ erläutert die SPDBürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok die aktuelle Situation. Dadurch entstehen auch Vibrationen, die wie ein kleines Erdbeben in den Häusern gespürt werden – eine Situation, die im Planfeststellungsbeschluss aus dem Jahr 2006 „mit Sicherheit“ ausgeschlossen wurde. „Heißt dies nun, dass die Menschen den Lärm ertragen müssen, weil sich die Behörden bei der Lärmprognose verschätzt haben?“ fragt sich die SPD-Politikerin.
Nachdem u.a. die Siedlergemeinschaft Osdorf zu Recht darauf hinweist, dass Lärm und Vibrationen viele Hauseigentümer und Mieter um ihre Nachtruhe bringen, erkundigt sich nun die SPD-Politikerin in einer Senatsanfrage, welche Kenntnis die zuständigen Behörden hierzu haben. Weiter möchte Anne Krischok, zu deren Wahlkreis auch die Stadtteile Lurup und Osdorf gehören, wissen, ob es für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern Chancen für Besserungen gibt. Die Antworten dürften von Interesse sein, da DESY bislang darauf verweist, dass zusätzliche Maßnahmen wirtschaftlich nicht zumutbar seien. Aber kann dies eine Argumentation sein, mit der man den lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürgern abspeist?

Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.