Anne Krischok (SPD): Senat wird Bürgerschaft eigene Vorschläge unterbreiten

Landstrom ist technisch und finanziell machbar. Die Energieanbieter warten auf einen Startschuss, und mittelfristig ist Landstrom billiger als selbsterzeugter Schiffstrom. Das sind die Kernthesen von Anne Krischok (SPD) in der Debatte in der Bürgerschaft zum Thema „Landstrom“.

Sie weist darauf hin, dass Schwarz-Grün dieses Thema in der vergangenen Legislaturperiode nicht vorangebracht hat und die Aktivitäten sich in der Wiederholung von Prüfaufträgen sowie der Vergabe von Gutachten erschöpft hat. Letztere wurden aus dem Bundeskonjunkturprogramm bezahlt, was zeigt, dass das Thema dem SchwarzGrünen Senat seinerzeit nicht so wichtig war.

Die Abgeordnete Anne Krischok, die Vorsitzende im Umweltausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft ist, erinnerte daran, dass CDU und GAL jetzt das NichtVorhandensein vom Landstrom beklagen, sich jedoch in ihrer Regierungszusammenarbeit gegen dieses Projekt entschieden hatten. Seinerzeit hatte die Europäische Kommission von Hamburg eine Senkung der Luftverschmutzung der Schiffe im Hamburger Hafen gefordert.

„Fakt ist, dass Hamburg sich für höherwertigen Treibstoff und gegen Landstrom entschieden hat. Das kann man politisch so beschließen – aber dann ist es aberwitzig, sich bei der seinerzeitigen Opposition nun über diese Entscheidung zu beschweren“ sagte Krischok. Die SPD begrüßt, dass der neue Senat sich diesem liegen gebliebenen Themas wieder angenommen hat und hierzu in Bälde weitere Vorschläge vorgelegt werden.

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