Anne Krischok: „Rissen und Sülldorf sollen Modellprojekte beim Projekt „RegenwasserInfrastrukturAnpassung“ werden“

Rissen und Sülldorf steht das Wasser zwar nicht zum Hals, aber manchmal schon in den Kellern. Zunehmende Niederschläge und ein Boden, der Versicherungen in die Tiefe nicht überall zulässt, sind vor Ort langebekannte Probleme und stellen die Verwaltung vor Ort vor fast unlösbare Probleme. Fast – denn seit September vergangenen Jahres gibt es ein gemeinsames Projekt von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) sowie HAMBURG WASSER mit dem durchaus sperrigen Titel „RegenInfraStrukturAnpassung“ – kurz genannt RISA.
Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok macht den Grundgedanken des Projekts deutlich: „Da gegenwärtig der Trend zu steigenden Niederschlägen und zunehmender Versiegelung von Flächen ungebremst anhält, sollen hier Leitlinien für ein neues Regenwassermanagement entwickelt werden“. Nach einer Senatsanfrage von Frau Krischok steht fest, dass dieses Projekt bis 2012 abgeschlossen werden soll. Was erfreulich ist: Interessierte Verbände und Grundstückseigentümer sollen über Informationsveranstaltungen eingebunden werden. Was spannend sein könnte: Lösungsansätze sollen an geeigneten lokalen Beispielen angewandt werden.
Anne Krischok erläutert: „Konkret soll die Überflutung von Kellern, Straßen und Grundstücken verhindert werden können und die hydrologische Beschaffenheit der Böden im Hamburger Untergrund erfasst werden. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Rissen und Sülldorf als lokale Beispiele untersucht werden sollen, um hier vorhandene Schwierigkeiten schnellstmöglichst zu beseitigen“.
Neben dem Landesinstitut für Straßen, Brücken und Gewässer sind auch die Universität und Technische Universität einbezogen werden. Anne Krischok wird nun in einer weiteren Anfrage konkrete Daten erfragen, nach welchen Kriterien Lokalbeispiele ausgesucht werden und wie viel Geld Hamburg hier in Untersuchungen und Lösungsansätze investieren wird.

Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.