Die SPD-Bürgerschaftsfraktion forderte den Senat in der jüngsten Bürgerschaftssitzung dazu auf, eine Bilanz bei der Deichsicherheit zu ziehen und die bestehenden Hochwasserschutzprogramme weiter zu entwickeln. Sie hat zum 50. Jahrestag der Sturmflutnacht von 1962 einen Antrag zur Deichsicherheit vorgelegt, der in der Bürgerschaft beschlossen wurde. Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses Anne Krischok erläuterte den Antrag in der Beratung im Plenum: „Das entsprechende Bauprogramm läuft 2013 aus. Darum ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Weichen für die Zukunft zu stellen. Damit in Hamburg niemand vor dem ‚Blanken Hans‘ Angst haben muss, darf die Stadt beim Deich- und Hochwasserschutz nicht nachlassen.“ Sie machte zudem darauf aufmerksam, dass Hamburg bis 2015 die Europäische Hochwassermanagementrichtlinie umsetzen und Risikomanagementpläne erarbeiten. „Bei dieser Aufgabe gilt es, eng mit den Nachbarländern zusammenzuarbeiten und die Pläne aufeinander abzustimmen“ so die SPD-Politikerin. Anne Krischok wies darauf hin, dass der Klimawandel Hamburgs Deichsicherheit auf eine besondere Probe stelle: „Steigende Meeresspiegel, mehr Sturmfluten, höhere Wasserstände der Elbe und zunehmende Niederschläge werden Hamburgs Deiche in Zukunft noch mehr als bisher fordern. Die Beschäftigung mit dem Deichschutz ist für die SPD-Fraktion auch ein politisches Signal an die Menschen in Hamburg und Niedersachsen: „Die katastrophalen Folgen einer mangelnden Deichsicherheit mahnen uns. Deichsicherheit hat für uns deshalb oberste Priorität“, so Krischok.
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