Bürgerschaft beschließt systematisches Erhaltungsmanagement.

Die Bürgerschaft hat in ihrer jüngsten Sitzung auf Antrag der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen beschlossen, dass ein systematisches Erhaltungs-Management für Spielplätze eingeführt wird. Dieses wird bereits bei der Instandhaltung von Straßen erfolgreich praktiziert.

Dafür sollen Ende des Jahres, wenn der Haushaltsplan für die Jahre 2019/20 erstellt wird, die finanziellen Ressourcen festgestellt und dann im Haushalt festgeschrieben sein. Das ist sehr wichtig, denn in Hamburg gibt es rund 750 Spielplätze in öffentlicher Verantwortung, die gepflegt und unterhalten werden müssen. Im Wahlkreis 4 der Altonaer SPD-Abgeordneten Anne Krischok und Frank Schmitt gibt es teils richtige Highlights für spielfreudige Kinder.

Anne Krischok denkt dabei zunächst an den mit Märchenfiguren gefüllten Hans-ChristianAndersen-Park in Osdorf. „Aber auch die Rissener Kuhle ist ein schönes Beispiel, weil hier aus einem ehemaligen Industriegelände durch Renaturierung eine Erholungs- und Spielfläche entstanden ist.“ Natur werde so für Kinder und Jugendliche erlebbar, freut sich die Umweltpolitikerin. „Kinder brauchen auch draußen Orte, an denen sie sich austoben können. Für Kinder wie für Eltern sind attraktive, altersgerechte, gepflegte und sichere Spielplätze eine wichtige Infrastruktur“, betont Frank Schmitt, der Kinder- und Jugend-Experte der SPD.

Die unter www.hamburg.de/spielplaetze eindrucksvoll zusammengestellten Spielplätze müssen immer wieder in Stand gesetzt, neue Ideen eingebaut und das Angebot immer wieder überprüft werden, ob es noch den Bedürfnissen vor Ort entspricht. Dafür braucht es Kreativität, aber nicht zuletzt auch Geld.

Bereits zum Doppelhaushalt 2017/2018 hatte die Bürgerschaft auf Antrag von SPD und Grünen beschlossen, die Bezirke bei der Sanierung ihrer Spielplätze zu unterstützen und dafür

Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro bereitgestellt. Die Umweltbehörde hatte diese Maßnahme damals um weitere 2,4 Millionen Euro aufgestockt. Um die Sanierung von Spielplätzen jetzt weiter zu verstetigen und diese nicht nur schwerpunktmäßig, sondern flächendeckend in einem guten Zustand zu erhalten, soll nun gemeinsam mit den Bezirken ein Erhaltungsmanagement entwickelt werden.

Frank Schmitt: „Eltern und natürlich auch Großeltern legen zurecht Wert darauf, dass Spielplätze altersgerecht, gepflegt, sauber und vor allem sicher sind. Umso wichtiger ist es, dass diese Anlagen regelmäßig gewartet und instandgesetzt werden. Aktuell weisen Hamburgs Spielplätze einen unterschiedlichen Sanierungsbedarf auf. Um hier einen möglichst einheitlichen, guten baulichen Zustand zu erreichen, ist ein gemeinsam mit den Bezirken zu entwickelndes Erhaltungsmanagement deshalb der richtige Weg. Damit bringen wir Hamburgs Spielplätze systematisch und effektiv auf Vordermann.“

„Politik überprüfbar zu machen, zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Politik“, erklärt Anne Krischok. „Im Doppelhaushalt 2019/20 werden wir weitere Mittel bereitstellen: Wir wollen mit fünf Millionen Euro jährlich beginnen. Dabei bleiben wir aber nicht stehen. Denn für die Sanierung aller Spielplätze ist ein zweistelliger Millionenbetrag nötig und dafür werden wir sorgen.“
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