Einladung zur öffentlichen Expertenanhörung am 12.04.2012 im Hamburger Rathaus

Hamburgs Hafen hat bundesweite Bedeutung – auch als Umschlagplatz für Atomtransporte. Durchschnittlich werden in Hamburg vier bis fünf Atomtransporte wöchentlich durchgeführt, so dass Tausende Tonnen radioaktiver Fracht jedes Jahr im Hamburger Hafen umgeschlagen werden. Dabei geht es nicht nur um Atomabfall, sondern beispielsweise um Materialien, welche für Arztpraxen und der medizinischen Versorgung genutzt werden. Wie damit umgehen? Kann man den Hamburger Hafen für Atomtransporte sperren?
Am Donnerstag, den 12. April, ab 17.00 Uhr, findet eine öffentliche Expertenanhörung statt, die von der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok, die auch Vorsitzende des Umweltausschusses ist, geleitet wird. Abgeordnete aller Fraktionen aus dem Umweltausschuss, dem Wirtschaftsausschuss und dem Innenausschuss wollen sich informieren. Viele Fragen müssen noch geklärt werden. Beispielsweise hat Bremen solche Transporte untersagt. Die Bundesregierung meint, dass dies so nicht geht. Wenn Bremen recht bekäme: Würden dann mehr Atomtransporte nach Hamburg verlagert? So wird es nicht laufen.
Anne Krischok ermutigt alle Interessierten: „Kommen Sie gerne vorbei und informieren sich live in der öffentlichen Anhörung von Experten. Sie können die Veranstaltung ansonsten an dem Tag auch live im Internet unter www.hamburgische-buergerschaft.de verfolgen“

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