Anne Krischok, SPD: „Trinkwasser in Hamburg ist von guter Qualität – das nutzbare Grundwasserangebot im Wasserschutzgebiet Baursberg wird jedoch geringer.“

Das Trinkwasser in Hamburg ist von sehr guter Qualität und auch die Versorgungssicherheit ist für die kommenden Jahrzehnte gewährleistet. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, soll der Senat auf Initiative von Rot-Grün ein Handlungskonzept erarbeiten, um Flächen für neue Brunnenstandorte zu finden, da es in einer verdichteten Metropole immer schwieriger wird, geeignete Standorte für neue Brunnen zu finden. Laut Trinkwasserbericht liegt das durchschnittliche Alter der Förderbrunnen der Hamburger Wasserwerke bei 43 Jahren.

Anne Krischok, Umweltpolitikerin der SPD-Bürgerschaftsfraktion hierzu: „Die Bereitstellung von Trinkwasser für die Bevölkerung in ausreichender Menge und hoher Qualität ist eine zentrale Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Für uns haben der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung des Grundwassers oberste Priorität.”

„Da Brunnen zunehmend von Schäden durch Korrosion oder von sinkender Ergiebigkeit durch Ablagerungen betroffen sind, ist seit einigen Jahren ein erhöhter Bedarf an neuen Brunnen festzustellen“, so Frau Krischok weiter. „Beim Wasserwerk Baursberg beispielsweise ist das nutzbare Grundwasserdargebot geringer, weil Teilbereiche für eine Trinkwassernutzung auch in Zukunft nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.“

Frau Krischok erläutert weiter:„Für Ersatzbrunnen sind oft neue Grundstücke zu beschaffen, weil vorhandene Standorte flächenmäßig nicht mehr den erforderlichen Spielraum für einen Neubau aufweisen. Deshalb ist es wichtig, hier ein entsprechendes Handlungskonzept auf den Weg zu bringen. Mit unserer Initiative tragen wir dazu bei, dass die Trinkwasserversorgung in Hamburg auch für die nächsten Jahrzehnte in bewährter Qualität sichergestellt ist.“

Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format und den den Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion der Grünen