Anne Krischok (SPD): „Das stimmt nicht!“

Anne Krischok, SPD-Bürgerschaftsabgeordneten begrüßt, dass der S-Bahnhof Hochkamp bis Ende des Jahres mit Bundesmitteln des Konjunkturprogramms bedacht wird. Das ist das zentrale Ergebnis ihrer parlamentarischen Anfrage an den Senat. Der einzige Haken: Nach Angaben der Deutschen Bahn AG ist der Fahrstuhl in Betrieb. Das wissen die Menschen vor Ort jedoch besser: Hinweisschilder der Bahn sprechen von „Nachjustierungen in der Einführungsphase“. Damit ist der Fahrstuhl zwar vorhanden, aber noch nicht für den Publikumsverkehr freigegeben.

Bis Ende des Jahres dauern die Umbau- und Renovierungsarbeiten am S-Bahnhof Hochkamp noch an: Neben den Malerarbeiten am Bahnsteigdach soll der Bahnsteig komplett und die Fliesen teilweise erneuert werden. Die Beleuchtung soll insbesondere im Zugangsbereich wieder in Gang gesetzt werden, damit dieser nicht mehr dunkel und schmuddelig wirkt. Der Neubau eines Wetterschutzhauses im hinteren Bahnsteigbereich soll darüber hinaus den wartenden Fahrgästen einen besseren Regenschutz bieten.

„Schade!“ kommentiert Krischok und hofft, dass dieser Zustand bald beendet wird. „Um mehr Fahrgäste an den öffentlichen Nahverkehr zu binden, ist der Zugang zu allen U- und S-Bahnen sowohl für ältere und gehbehinderte Menschen als auch für Eltern mit Kinderwagen ein sehr wichtiger Faktor“. Schade ist auch, dass die Deutsche Bahn dem Senat keinerlei Daten zur Verfügung gestellt hat, welche weiteren Arbeiten in den kommenden Jahren am S-Bahnhof erfolgen werden. Anne Krischok befürchtet, dass die Bahn nach dem Auslaufen des Konjunkturprogrammes des Bundes bis auf weiteres hier keine größeren (eigenen) Investitionen tätigen wird.

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