SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok: „Damit wird die Nutzung von Landstrom fur Reedereien kostengünstiger und interessanter.“

Aufgrund einer Initiative Hamburgs hat die Bundesregierung nun eingelenkt und wird die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf 20 Prozent reduzieren. Damit beträgt sie nur noch 1,28 Cent anstatt 6,4 Cent pro Kilowattstunde. Das ist ein gutes Signal an die Reedereien, während der Liegezeit Landstrom zu nutzen statt der lauten und umweltverschmutzenden Dieselaggregate.
Hamburg verfügt seit 2,5 Jahren über eine Landstromanlage am Kreuzfahrtterminal in Altona, die Strom aus erneuerbaren Energien liefert. Diese wird regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Da Landstrom für die Umwelt erheblich besser ist als das Laufenlassen der Dieselaggregate, plant Hamburg weitere Landstromanlagen im Hamburger Hafen. So soll es für die Kreuzfahrtterminals in der Hafen City und Steinwerder Landstromanlagen geben. Auch eine Anlage für Containerschiffe im Waltershofer Hafen ist geplant. Da der Bund Förderprogramme zur Reduzierung von CO2-Emissionen auflegt, könnten diese Anlagen aus diesen Programmen mitfinanziert werden.
Schiffe werden zunehmend umgerüstet, um landstromfähig zu sein. So sind bisher 30% der Containerschiffe schon landstromfähig. Die Flotte der AIDA soll bis Ende 2020 komplett umgerüstet werden.
„Das ist im Zuge des Klimaschutzes ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, sagt die Umweltpolitikerin Anne Krischok. „So kann die Lärm- und Schadstoffbelastung im Hamburger Hafen nachhaltig gesenkt werden.“
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