Anne Krischok und Frank Schmitt (beide SPD): „E-Bikes und Lastenfahrräder werden frühzeitig im Wohnungsneubau einbezogen.“

Die Bedürfnisse des steigenden Fahrradverkehrs sowie die Abstellmöglichkeiten von EBikes, Lastenrädern und Co. sollen beim Wohnungsbau und der Quartiersentwicklung stärker mitgedacht werden. Einen entsprechenden Antrag haben die Regierungsfraktionen von Rot-Grün in der ersten Sitzung des Jahres 2017 in die Bürgerschaft eingebracht ( Antrag Quartiersentwicklung radfahrfreundlich gestalten).

Anne Krischok, Stadtentwicklungspolitikerin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Der Anteil des Radverkehrs steigt immer weiter. Auch die Anzahl der Fahrräder hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Um diesem Trend gerecht zu werden und ihn weiter zu stärken, soll die Unterbringung von Fahrrädern im Wohnungsbau intensiver mitgeplant werden.”

Dazu Frank Schmitt, Verkehrspolitiker der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Das Radfahren gehört für immer mehr Menschen – unabhängig von Alter und Einkommen – zum Alltag. Wohnquartiere gewinnen erheblich an Attraktivität, wenn die Anforderungen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner berücksichtigt werden. Dafür wollen wir werben.“

Moderne Technologien ermöglichen völlig neue Fahrradkonstruktionen, für die die Altanlagen oft nicht passend gestaltet sind. Dies soll nun evaluiert werden. Die Ergebnisse sollen dann gemeinsam mit dem Bündnis für das Wohnen und dem Bündnis für Quartiere diskutiert werden.

Für die beiden SPD-Politiker aus dem Hamburger Westen steht fest: „Rot-Grün will Mobilität, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad, dem E-Bike oder Lastenfahrräder fördern – auf allen Ebenen. Und bei der Planung diese Themen mitzudenken, spart viel Geld für eine spätere Anpassung.“

Hier finden Sie die Pressemitteilung im PDF-Format.