Gestern Abend fand das Eröffnungskonzert der Veranstaltungsreihe Musik und Lyrik im Botanischen Garten in Hamburg statt.
Bei schönem Wetter und in traumhafter Kulisse verzauberte die Musik die 200 Besucher, die zu dieser Veranstaltung erschienen waren.
Nach einer kurzen Eröffnungsrede von Anne Krischok, der Vorsitzenden der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens, betrat Iku Nakamura die Bühne. Sie überzeugte mit einer virtuosen Leistung am Flügel. Sie spielte die 24 Préludes op. 28, ein zwischen 1836 und 1839 komponierter Klavierzyklus von Frédéric Chopin.
Frau Nakamura hat in Japan an der renommierten staatlichen Kunsthochschule Aichi ihr Masterstudium mit Auszeichnung abgeschlossen und studiert nun an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg (HfMT).
Nach einer kurzen Pause in der die Arbeit der Franz-Wirth-Gedächtnisstiftung von Frau Christine Eiberger vorgestellt wurde, trat die Sopranistin Johanna Will auf, die auch Stipendiatin der Franz-Wirth-Gedächtnisstiftung ist. Sie wurde am Flügel begleitet von Muzaffar Muidinov.
Frau Will sang Stücke von Gershwin bis Gounod und faszinierte das Publikum mit ihrer wunderbaren Stimme. Frau Will studiert seit 2015 an der HfMT Hamburg und erhielt diverse Stipendien sowie Preise für ihre herausragende Gesangskunst.

Zum Abschluss bedankte sich Frau Debet-Fricke, die diese Veranstaltung mit organisiert hat, bei den Künstlern.

Die Veranstaltungsreihe Kunst und Lyrik im Botanischen Garten wird alljährlich von der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens und der Hochschule für Musik und Theater ausgerichtet. Unterstützt wird diese Reihe von der Franz-Wirth-Gedächtnisstiftung und JMT Event Service GmbH.
Die Konzerte finden immer am ersten Donnerstag im Monat im Botanischen Garten statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber hochwillkommen.