Im vergangenen Jahr gingen Bilder von der geschlossenen Aussichtsterrasse des Altonaer Kreuzfahrtterminal durch die Presse. Nun ist dieses Thema offiziell im Verkehrsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft beendet worden: Die zuständigen Behörden berichteten zunächst, dass die Plattform aufgrund neu erstellter sicherheitstechnischer Einrichtungen (Rolltor, Beleuchtung und Behindertenaufzug) diese nun nahezu dauerhaft für den Publikumsverkehr geöffnet ist. Die CDU zog daraufhin ihren Antrag zurück, in dem sie vom SPD-Senat ein Tätigwerden verlangt hatte.
Ein weiterer Grund hierfür ist der Umstand, dass diese Aussichtsplattform gar nicht bei einfahrenden Kreuzfahrtriesen gut besucht wird, sondern Besucherströmen eher bei anderen Events wie Silvester ausgesetzt ist.
Altonas SPD-Stadtentwicklungspolitikerin Anne Krischok freut sich, dass nun auch offiziell die Auseinandersetzung zwischen dem Altonaer Bezirksamt und dem Betreiber des Kreuzfahrtterminals, der städtischen Fischreihafenentwicklungsgesellschaft für die Menschen vor Ort gelöst wurde: „Schließlich handelt sich bei dem Standort Kreuzfahrtterminal und Dockland nicht nur um eine bedeutende Altonaer Fläche, sondern, um einen der bedeutendsten Hamburger Eingänge für Touristen und Besucher.“
Zum Hintergrund: Im vergangenen Jahr sorgte ein Haftungsstreit zwischen dem Bezirksamt Altona und dem Betreiber des Altonaer Kreuzfahrtterminals, der städtischen Fischreihafenentwicklungsgesellschaft (Des Weiteren: FEG) dafür, dass die Aussichtsplattform beim Kreuzfahrtterminal für mehrere Wochen geschlossen blieb. Das Thema wurde im September 2011 in der Hamburgischen Bürgerschaft debattiert. Anne Krischok stellte für die SPD-Fraktion den Antrag auf Überweisung in den Verkehrsausschuss, damit er dort weiter beraten werden konnte.
Bereits im vergangenen Jahr konnte die Dachterrasse schon für die Öffentlichkeit freigegeben werden, da die sicherheitstechnischen Einrichtungen baulich hergestellt wurden, wie beispielsweise Rolltor, Beleuchtung und Behindertenaufzug. Nun wird nur noch witterungsbedingt bei extremer Glätte oder bei Regenstürmen gesperrt! Die Frage der Haftung wurde dahingehend geregelt, dass diese vorübergehend von der Finanzbehörde übernommen wurde, welche seit Anfang des Jahres die FEG für die Stadt in ihren Geschäften kontrolliert!

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