SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok: „Ich freue mich, dass mich die SPD auf der Landesliste für die Hamburgische Bürgerschaft vorgeschlagen hat.“

Die Delegierten der Landesvertreterversammlung der SPD haben am 02. November 2019 die ausgewiesene Umweltexpertin Anne Krischok mit 81,83 % auf Platz 36 der Landesliste gewählt.

„Ich freue mich über das gute Ergebnis und bedanke mich für das Vertrauen, das die Delegierten in mich gesetzt haben. Ich möchte auch in der nächsten Legislaturperiode gute Politik für die Umwelt und die Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Stadt machen“, erläutert die Umweltpolitikerin das Ergebnis.

Anne Krischok ist dreimal direkt als Wahlkreisabgeordnete in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt worden und kandidiert diesmal auf der Landesliste. „Als Umweltingenieurin und Umweltpolitikerin liegt mir die Umwelt sehr am Herzen. Da Umweltpolitik aber weniger ein Wahlkreis- als vielmehr ein Thema für ganz Hamburg ist, habe ich mich entschlossen, diesmal auf der Landesliste und somit hamburgweit anzutreten“, begründet sie ihren Entschluss. Umwelt- und Klimaschutz würden immer wichtiger, nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung. Um die globale Erwärmung zu stoppen, brauche man Maßnahmen, aber auch engagierte und fachkundige Umweltpolitiker. „Auch wenn wir in Hamburg nicht unser Weltklima retten können, gilt für mich weiterhin das Motto „Global denken – lokal handeln“. Wir haben in Deutschland insgesamt eine Vorbildfunktion, und in Hamburg gehen wir mit gutem Beispiel voran.“

Auf die häufige Frage, ob sie künftig auch als Landespolitikerin Ansprechpartnerin in ihrem Wahlkreis 4 sein werde, entgegnet die Umweltpolitikerin: „Ich bin seit 2008 Wahlkreisabgeordnete und das ausgesprochen gerne. Ich wohne seit Jahrzehnten in Rissen und fühle mich mit dem Wahlkreis sehr verbunden, und das wird auch so bleiben. Ich möchte in der nächsten Legislaturperiode weiterhin zusammen mit meinem Wahlkreiskollegen Frank Schmitt, der auf Platz 1 der SPD-Liste für den Wahlkreis 4 kandidiert, und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort viele Projekte bewegen und weiterhin Ansprechpartnerin vor Ort sein.“

Anne Krischok setzt sich als Umweltingenieurin schon seit Jahrzehnten für die Umwelt ein. Als sie 2008 in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt wurde, war Umweltpolitik – neben Stadtentwicklungspolitik – bereits ihr Schwerpunktthema. Sie setzt sich u.a. für Landstrom, den Ausbau von regenerativen Energien sowie dafür ein, dass Hamburg – trotz Wohnungsbau – weiterhin eine schöne grüne Metropole bleibt. Sie war Vorsitzende des Umweltausschusses und ist diese Legislaturperiode Schriftführerin. Die Bürgerschaft hat sie zudem seit Jahren in den Vergaberat der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung gewählt, in der aus Erlösen der Bingo-Lotterie Umwelt- und Entwicklungsprojekte gefördert werden. Auch in ihrer Freizeit kümmert sie sich um den Umwelt- und Naturschutz als ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens Hamburg e.V.