Auch wenn die Elbgaustraße unter den Eisenbahnbrücken für Fahrzeuge mit einer Höhe über 3,60 m gesperrt ist, gab es hier in den vergangenen zwei Jahren 14 Brückenfahrschäden durch LKW: Jedes Mal wird dann der Schienenverkehr gesperrt, da die Statik der Brücke gefährdet ist und die vielgenutzte MetroBusLine 21 kommt zum stocken. „Vollkommen unverständlich“ kommentieren dies die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok für Lurup und Martina Koeppen für Eidelstedt.
Neben den beiden SPD-Abgeordneten beklagen auch die Bezirksversammlungen aus Altona und Eidelstedt diese Verkehrssituation und mahnen Verbesserungen an: Der Senat hat dies auch mit dem Hinweis abgelehnt, dass er nicht davon ausgeht, dass es während der Bauarbeiten an der A7 zu mehr Verlagerungen im LKW-Verkehr an die Elbgaustraße kommt. „Vollkommener Unsinn“ kommentiert dies Martina Koppen, SPDWahlkreisabgeordnete für Eidelstedt und verkehrspolitische Sprecherin der SPDBürgerschaftsfraktion. „Wer hier das Verkehrskonzept für die LKW-Verkehre entwickelt hat, kann sich bei uns vor Ort nicht auskennen“.

Die SPD-Wahlkreisabgeordnete für Lurup, Anne Krischok, weist ebenfalls auf den Handlungsdruck ist: „Wenn trotz aller bestehenden Hinweisschilder vor Ort noch so viele Unfälle in der Brückenunterfahrt bestehen, kann man dies nicht wie der Senat ignorieren:

Skurill erscheint weiterhin, dass die Instandsetzungsarbeiten nur in den Reparaturarbeiten aus den LKW-Brückenunfällen vorgenommen werden. Die Deutsche Bahn verweist gegenüber dem Senat explizit darauf, dass sie keine Aussage zu diesen Maßnahmen machen kann, da es sich bei den Reparaturarbeiten um den Ausgleich von Versicherungsschäden handelt.

„Heißt dies, dass wir über diese Brückenanfahrschäden freuen müssen, da sonst nichts passiert wäre?“ fragt sich die beiden SPD-Politikerinen Anne Krischok und Martina Koeppen. Beide sind Mitglied im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft und wollen auch nach der Wahl darauf achten, dass hier vor Ort endlich Änderungen erfolgen, auf welche die Menschen in Eidelstedt und Lurup so lange warten.

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